1. Datenbank sichern.
Links im Menü die entsprechende Datenbank auswählen auf exportieren klicken dort alle Einstellungen so lassen und "senden" markieren.
Auf "OK" klicken und die Datenbank wird herunter geladen.
Variante 2 - die schnellere
mit dem Modul "Backup and Migrate"
Das Modul "Backup und Mirgate" runter laden und installieren.
Unter "admin/content/backup_migrate" kann man direkt die Datenbank sichern. Schön ist auch, das man auswählen kann welche Tabellen gesichert werden sollen. Bei der Default Einstellung werden z.B. die Cache Einträge ausgeschlossen:

Man kann aber auch einen zeitlichen Backuplan erstellen.

Diese Backups werden auf dem Server unter "sites/default/files/backup_migrate" abgelegt. Man sollte diesen Ordner mit htaccess schützen.
Evtl ist der auch bereits geschützt zum testen kann man versuchen eine mitgelieferte txt Datei aufzurufen.
Das geht so: www.deineSeite.com/sites/default/files/backup_migrate/scheduled/test.txt
Wenn es nicht klappt ist alles OK.
2. Module
Alle eigenen (custom) Module im sites/all/modules sichern
3. hoch geladenen Dateien
Standard im Ordner sites/all/default/files
4. weiteres
modifizierte Dateien (sofern man dies gemacht hat) wie .htaccess oder robots.txt
Dann in Drupal
Die Seite in den "offline Modus" versetzen. Um eventuelle Störungen durch andere Benutzer zu vermeiden.
Verwalten/Einstellungen/Wartungsarbeiten
Standard (Core/Kern) Theme einstellen. z.B. Garland.
Verwalten/Struckturierung/Themes
Alle eigenen (custom) Themes ausschalten also alle ausser die Kern Module. Man kann einen Screenshot machen damit man später weis welche Module aktiviert waren.
Verwalten/Strcukturierung/Module
Alle alten Dateien der Drupal Installation löschen.
(Ich habe den "sites" nicht gelöscht sondern nur die default.setings.php ersetzt.)
Die neuen Drupal Dateien hochladen.
update.php starten
Unter Verwalten/Berichte/Statusbericht sollte man nun unter "Datenbankaktualisierungen" die Meldung sehen das diese aktualisiert wird. Folgt man den Links wird die update.php automatisch gestartet.
Hier sieht man nun auch die Drupalversion die sollte nun mit der aktuellen übereinstimmen.
Die vorher ausgestellten Module wieder "anschalten" und nochmals update.php starten.
Das kann man am einfachsten auf der Module Seite oben steht: "Es ist wichtig, dass update.php jedesmal ausgeführt wird, wenn ein Modul auf eine neuere Version aktualisiert wurde." Wenn hier wieder alles auf grün steht hat es geklappt
Nun stellt man sein eigenes Theme wieder ein
Und zum Schluss die Seite wieder in den online Modul versetzen.
Fertig.
Komplizierter
Komplizierter gehts wohl nimmer. Ich finde Drupal wirklich gut, aber in Sachen Update geht es wirklich nicht mehr umständlicher. Selbst WordPress bekommt das mittlerweile meilenweit besser hin. Dass das sonst keinen nervt wundert mich etwas. Daher hatte ich schon vermutet, dass nur ich das so umständlich mache und es Vereinfachungen gäbe. Aber offensichtlich ist das nicht der Fall. Wenn man jetzt 5 oder 6 Drupal-Seiten betreut, ist bei einem Update ja der halbe oder bei Problemen der ganze Tag hinüber.
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