Ich beschäftige mich seit 1998 mit Webdesign. Damals gab es noch keinen Dreamweaver und ähnliche Entwicklungsprogramme. (oder ich wusste nichts davon). Meine Tools waren das Notpad und ein HTML Buch. Es gab Tabellenlayouts und Frames (die es bis heute leider immer noch gibt.)
Deswegen sind meine Webseiten immer noch „handgemacht“ - ich weis was ich mache und ich weigere mich Programme zu benutzen die irgendeinen seltsamen Code erzeugen.
Von 2007-2009 habe ich hauptsächlich für den rbb gearbeitet. Dort habe ich für fast alle Webseiten das Frontend gemacht durch diese intensieve Beschäftigung mit HTML und Css habe ich unglaublich viel gelernt und kann nun CSS fast so einfach schreiben wie einer eMail.
Was mich an meinem Beruf reizt ist die ständige Weiterentwicklung des Web – was bedeutet, daß es nie langweilig wird. CSS 3 und HTML 5 sind da aber noch nicht von allen Systemen unterstützt. Dennoch setzte ich diese Techniken bereits ein. Ich schließe mich der immer breiteren Meinung unter den Webentwicklern an: „Muss eine Webseite in jedem Browser gleich aussehen?“ - Nein!
http://dowebsitesneedtolookexactlythesameineverybrowser.com/
Und das hat einen einfachen Grund. Es gibt sehr viele neue Entwicklungen die besonders vom Internet Explorer 6 und teilweise auch 7 nicht unterstützt werden. Dennoch finde ich es wichtig diese Technologien einzusetzten denn nur durch die Verwendung kann sich das Web weiterentwickeln. Windows XP sieht auch anders aus als Windows 7. Die Nutzer sollten dazu bewegt werden sich moderne und vor allem auch sichere Browser zu installieren auf einem Fernseher aus den achtzigern kann man auch kein HD schauen.
Gerade Youtube, so empfinde ich das, hat eine Welle losgetreten dadurch das die Entwicklung für den Internet Explorer 6 eingestellt wurde. Diese Browser ist so alt – als der rauskam hat MTV noch Musikvideos gespielt.








